So kannst du deine (Ein-)Schlafstörungen lösen

Da könnte man schonmal schlafen, aber es geht nicht. Weil man unruhig ist, einem tausend Sachen im Kopf herumschwirren oder der Körper einfach nicht zur Ruhe kommen will. 

 

Folgende Dinge können dir beim Einschlafen helfen

  • beruhigende Schlafumgebung schaffen 
  • Abendroutine zum Runterkommen einführen 
  • Sport/Bewegung: Bei gestressten Mamas muss der hohe Adrenalinspiegel am Abend runter, denn der stört beim Runterkommen und Einschlafen. Das funktioniert gut über Bewegung. Wenn dich Sport direkt vor dem Einschlafen wach macht, versuch den Zeitpunkt eher zu wählen. 
  • Diverse Entspannungstechniken
    • Einschlaf-Meditation auf YouTube hören (z. B. von Veit Lindau)
    • Progressive Muskelentspannung
    • Bodyscan
    • Atemübungen
  • sich selbst den Druck nehmen, schlafen zu müssen ("Ich muss nicht schlafen. Wenn ich heute nicht kann, geh ich morgen eben eher ins Bett/ kann ich morgen einen Powernap machen/ ... Ich versuche es, aber wenn es nicht klappt, ist es kein Weltuntergang.")
  • sich selbst sagen, dass man nicht schlafen darf und die Augen aufhalten muss - das macht meist ziemlich müde...
  • ausgiebig vor Schlaf dehnen (hilft z. B. bei unruhigen Beinen)
  • Schlaftee trinken
  • Hilfsmittel bei innerer Unruhe, Spannungszuständen, Ängsten:
    • Baldrian: Beruhigungs- und Schlafmittel, kein Nebeneffekt am Morgen wie bei chemischen Schlafmitteln  
    • Hopfen: bei Unruhe, Spannungszuständen, nervösen Schlafstörungen und Ängsten
    • Melisse: bei nervösen Einschlaf- und Durchschlafstörungen)  
    • Ingelstachelbart-Pilz: bei Ängsten, innerer Unruhe und Schlafstörungen
  • Bei Gedankenkarussel: Aufstehen, ein paar Schlücke Wasser trinken, Liegestütze machen (oder etwas anderes, was dich so anstrengt, dass du nicht weiterdenken kannst). Danach wieder hinlegen und bei Bedarf wiederholen. Je länger du das trainierst, desto mehr reicht dir irgendwann nur der Schluck Wasser ohne sportliche Betätigung, um zur Ruhe zu kommen.
  • Therapiedecke (Gravity-Decke). Die kann man häufig auch erstmal kostenfrei testen und bei Nichtgefallen zurückschicken. 

Wenn du trotzdem nicht zur Ruhe kommst 

  • mit Arzt sprechen, ob du Schlaf über gewissen Zeitraum medikamentös mit Schlafmitteln unterstützen kannst. Das macht vielen Angst (werde ich da nicht abhängig? Höre ich dann noch meine Kinder in der Nacht?), doch das ist meist unbegründet - besonders unter ärztlicher Aufsicht. Und richtig eingestellt, tut es einfach so gut, mal wieder eine ganze Nacht durchzuschlafen.
  • Schlaflabor 
  • die letzten Tage reflektieren, denn Nacht ist der Spiegel des Tages: Hab ich mich ausgewogen genug ernährt? Genug getrunken? War ich ständig am Handy? Hatte ich Stress? Ärger? Habe ich mich genug bewegt? Entsprechend versuchen, in der nächsten Zeit gegenzusteuern 

Was machst du noch, um gut durch die Nacht zu kommen?

Verrate mir deine Tipps und bitte vergiss nicht das Stichwort "Schlafstörungen" in deiner Nachricht. Dankeschön :) 

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