So kannst du andere Mamas im Alltag unterstützen

Carepaket schnüren 

  • ausgleichender Frauentee 
  • beruhigendes SOS-Spray 
  • schöner Badezusatz - vielleicht mit liebem Spruch ("Du bist wunderbar" und ähnliches)
  • selbstgemachtes Körperpeeling 
  • verwöhnende Bodylotion 
  • erfrischende oder entspannende Gesichtsmaske 
  • Gutschein für 1x Kinderbespaßung 
  • Piccoloflasche Sekt oder Longdrink-Dose, um einfach mal auf sich selbst anzustoßen 
  • leckere Schokolade 
  • frisches Obst für leckeren Smoothie
  • Glückskeks
  • Snöre im Glas ("Geduldsfäden") 
  • Foto mit attraktivem Männermodel 😉
  • Blumen
  • gutes Buch
  • Playlist für gute Laune oder Entspannung auf CD, USB-Stick oder gleich über das Handy 
  • Karte mit Selfcare-Bingo oder anderen inspirierenden Zeilen, um gut auf sich Acht zu geben 
  • Kühlschrankmagnete mit motivierenden Sprüchen (kann man auch selbst aus Deckeln von Gläsern und Magneten basteln)
  • Packung Merci-Schokoriegel, bei der du jeden Riegel mit einer Banderole versiehst, auf die du schreibst, warum sie eine gute Mama ist. ("Viele gute Gründe, warum du eine tolle Mama bist")
  • leckeres und nährstoffreiches Essen für sie kochen, damit sie eine Aufgabe weniger hat und noch dazu ein paar gute Vitamine bekommt. 
  • Kuchen backen
  • Postkarte mit lieben Worten 💛

Konkrete Unterstützungsangebote

  • Einkäufe übernehmen, wenn du selbst ein Auto hast
  • eigenen Garten stundenweise an Mama/Familie übergeben 
  • Spielzeug oder Spiele verleihen, damit die Kinder der Mama etwas neues ausprobieren können und für eine gewisse Zeit beschäftigt sind.
  • Videochats für Kind anbieten, in der sich die Mama zurückziehen und ein bisschen durchschnaufen kann. 
  • Angebote im eigenen Kiez sammeln, die Eltern entlasten (Einkaufshilfe, telefonische Hausaufgabenhilfe, Übernahme von Rechercheaufgaben etc.)
  • proaktiv regelmäßigen Spielnachmittag anbieten 
  • anbieten, Kind vom Kindergarten abzuholen
  • Kaffee auf Spielplatz mitbringen 
  • Mama und Kind zum Abendbrot einladen 
  • sich um Snacks für Playdate kümmern 
  • anbieten, Kind mit zu Wochenendausflug, z. B. in den Zoo zu nehmen 

Fairness 

Als gäbe es nicht schon genug Herausforderungen, machen sich viele Mamas das Leben noch gegenseitig schwer. Es gibt viele Themen im Muttersein, an denen sich die Geister scheiden. Anstelle dies aber einfach stillschweigend hinzunehmen und den anderen Weg der Mama zu akzeptieren, wird belächelt, gelästert, verurteilt. In Foren wird von ratsuchenden Müttern schon vorsorglich ergänzt, dass die kommentierenden Mamas bitte nett sein sollen. Ja wo sind wir denn? Sollte das nicht selbstverständlich sein? Es scheint, als begibt man sich direkt mit der Geburt auf einen Minenfeld aus Dogmen und Ideologien anderer Mütter,  dass einen verunsichert, einen in die die Rechtfertigung zwingt oder gleich in den Gegenangriff, in dem man nun selbst über andere Mütter herzieht - um die eigene Unsicherheit zu betäuben und lieber auszuteilen, als einzustecken. 

 

Jede Mama, auch du, hat ihren eigenen Hintergrund und Glaubenssätze, nach denen sie handelt. Jede Familie hat ihren eigenen Lebensentwurf, der bei dem einen passt, aber nicht zwangsläufig für den anderen funktioniert. Jedes Kind ist anders. Es gibt also nicht den einen, wahren Weg. Solange man keine Kindswohlgefährdung wie Schläge oder Unterernährung beobachtet, kann man es ganz einfach halten: Leben und leben lassen. Lass andere Mütter sein, wie sie sind. Hör auf, zu vergleichen oder vielleicht etwas zu neiden. Du darfst fest davon ausgehen, dass auch andere Mamas jeden Tag ihr Bestes geben. Dass auch sie mal daran zweifeln, ob sie ihre Sache richtig machen. Dass auch sie sich über ein aufmunterndes Lächeln einer anderen Mutter freuen. 

  • keine Momentaufnahmen bewerten (du weißt nicht, warum die Mama gerade am Handy ist, schreit oder abwesend schaut)
  • keine bösen Blicke oder Sprüche
  • versuchen, jeder Frau mindestens ohne Wertung, bestenfalls freundlich gegenüber zu stehen 

Freundlichkeit  

  • Guten Morgen in der Kita 
  • Tür aufhalten 
  • Lächeln schenken  

Mitgefühl

Wir alle kennen sie – die Mama mit dem schreienden Baby in der Straßenbahn. Die Mama, die gerade ihr Kind anbrüllt, weil es an der roten Ampel loslaufen wollte. Die Mama mit dem quengelnden Vierjährigen an der einen Hand und dem weinenden Geschwisterlichen in der Trage. Oder die, die sich am Ende doch zu Süßigkeiten an der Supermarktkasse breitschlagen lässt, damit das Kind endlich Ruhe gibt. Viele dieser Situationen kennen wir selbst und hätten uns sicher etwas Mitgefühl von unseren Mitmenschen gewünscht. So könntest du reagieren:

  • mit emphatischen Blicken signalisieren, dass du das kennst, verstehst und nachfühlen kannst. („Ich weiß genau, wie du dich fühlst.")
  • vielleicht mit einem Augenzwinkern etwas Kurzes sagen wie „Es kommen auch wieder bessere Tage, versprochen.“, „Morgen scheint die Sonne wieder.“ oder „Bald ist Feierabend.“

Anerkennung und Wertschätzung 

Wir alle freuen uns über Lob - und das besonders im stressigen Mama-Alltag, wenn wir kaputtgespielt sind und den Eindruck haben, dass niemand sieht, was wir eigentlich den ganzen Tag leisten. Deshalb: Drückt, lobt und bestärkt euch gegenseitig, liebe Mamas. 

  • Lob oder Kompliment - persönlich oder als Nachricht
  • Blumen 
  • Postkarte mit ein paar lieben Worten, warum du diese Mama magst, was du toll an ihr findest oder was auch immer du gerne sagen möchtest

Wissen und Erfahrungen teilen 

  • Teile dein Wissen in Online-Communities und helfe so anderen Mamas bei ihrer Suche nach Lösungen. Unsere Facebook-Gruppe findest du hier
  • Sprich ehrlich und authentisch über deine Erfahrungen, so dass andere Mamas das Gefühl haben, nicht alleine mit ihren Gefühlen zu sein.

In der Krise

  • Wenn du merkst, dass eine Mama in deinem Umfeld niedergeschlagen ist: Frage sie einfach mal, wie es ihr geht und ob du sie unterstützen kannst. 
  • Wenn du merkst, dass eine Mama in der Krise steckt, sprich sie darauf an hilf ihr mit Unterstützungsangeboten. Meist ist sie nämlich selbst gar nicht mehr in der Lage, selbst danach zu suchen.  Biete ihr an, die Termine für sie zu vereinbaren, wenn sie es aus eigener Kraft nicht mehr schafft. Du kannst ihr auch vorschlagen, sie auf Wunsch zu den Gesprächen zu begleiten. Viele möchten in Krisensituationen einfach an die Hand genommen und gelotst werden. Hier findest du Notfallkontakte 

Wie unterstützt du andere Mamas?

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